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Kommen Sie gut durch die heißen Tage

Kommen Sie gut durch die heißen Tage

Gegen die Hitze lässt sich nichts ausrichten. Wer sich jedoch auf die hohen Temperaturen einstellt und richtig mit der Situation umgeht, kann den Hitzestress ein wenig lindern und Totalausfälle vermeiden.

Bevor wir zu den Tipps kommen

Um andere kümmern !

Werfen Sie gerade im Sommer auch einen Blick auf ältere Nachbarn und Familienmitglieder.

Besonders alten und kranken Menschen machen hohe Temperaturen oft zu schaffen. Fragen Sie nach, wie es ihnen geht und ob sie genug trinken. Bieten Sie Hilfe an, zum Beispiel bei den Einkäufen. Holen Sie Hilfe, wenn Sie merken, dass sich der gesundheitliche Zustand verschlechtert.

 

Nun zu den Tipps:   

Genug trinken

Trinken ist das A+O!  Trinken Sie über den Tag verteilt – nicht erst wenn Sie durstig sind und der Mund schon ganz trocken ist.  Trinken Sie mind 2 Liter über den Tag verteilt; wenn Sie stark schwitzen 2,5 – 3 Liter. Bitte NICHT kühlschrankkalt (das bekommt dem Magen nicht), sondern besser ‚Zimmertemperatur‘.

Gut geeignet sind: Wasser und Mineralwasser, ungesüßte Kräutertees – gerne mit etwas Zitrone oder Limette.
Wasserreiche Lebensmittel wie Tomaten, Gurken und Melonen ergänzen die Flüssigkeitszufuhr.

Verzichten Sie an sehr heißen Tagen auf Kaffee, schwarzen Tee, Cola und andere Limonaden oder Energydrinks sowie Alkohol. Sie wirken schweiß- und harntreibend und entwässern den Körper.

Kühle und mineralhaltige Lebensmittel

Essen Sie am besten leichte Kost mit viel frischem Obst und Gemüse. Die bereits genannten Tomaten, Gurken und Melonen haben eine kühlende Wirkung, ähnlich wie Ananas. Aber auch Blattsalate, Kefir, Buttermilch, Joghurt und Quark bieten sich an.

Salziges Essen wie gut gewürzte Gemüsesuppen sowie Vollkornprodukte helfen dabei, die durch das Schwitzen verlorenen Mineralien wieder zuzuführen und den Elektrolythaushalt des Körpers wieder auszugleichen.

Um den Kreislauf zu entlasten kann es sinnvoll sein mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Fettes bzw. kohlenhydratreiches Essen dagegen belastet den Kreislauf zusätzlich und sollte vermieden werden.

Wichtig: Essen Sie nicht zu scharf! Das kann zu kräftigen Schweißausbrüchen führen.

Die richtige Kleidung

Simpel, aber wirksam: Luftdurchlässige, leichte Stoffe unterstützen den Körper in der Regulation seines Wärmehaushaltes. Vor allem Baumwolle und Leinen bieten sich an. Dabei sind helle Farbtöne zu bevorzugen, denn diese reflektieren das Licht besser als dunkle Stoffe.  Kopfbedeckung nicht vergessen.

Ziehen Sie sich bequeme Schuhe an.  Die Füße schwellen bei Hitze schnell an. Da kann der falsche Schuh schnell zur Qual werden

Salbei und Kneipp gegen das Schwitzen

Salbeitee soll die Intensität von Hitzewallungen verringern. Wer den Geschmack nicht mag findet möglicherweise Alternativen in Zitronenverbene oder Pfefferminze.

Bei heißen Temperaturen bitte nicht eiskalt duschen; das würde die körpereigene ‚Heizung‘ aktivieren. Duschen Sie lauwarm; lassen Sie sich evtl mal an der Luft trocknen. 

Für eine kleine Erfrischung zwischendurch kann ein kaltes Armbad sorgen, auch „kneipp’scher Espresso“ genannt. Dazu erst den linken und dann den rechten Arm ca 20 Sekunden in ein Waschbecken mit richtig kaltem Leistungswasser eintauchen. Dabei die Arme leicht bewegen, aus dem Wasser nehmen und nur leicht abstreifen.

Bewegung in Maßen

Machen Sie Art, Dauer und Intensität der Bewegung an heißen Tagen von Ihrer persönlichen Konstitution abhängig. Gesunde, trainierte Menschen können auch bei 30 Grad im Schatten zur Arbeit laufen oder radeln, wenn Sie das sonst auch tun.

Wer nicht so fit ist, sollte sich auf ein Mindestmaß an Bewegung beschränken und stattdessen lieber "faulenzen". Von übersteigerter sportlicher Aktivität ist an Hitzetagen grundsätzlich abzuraten. Sie belastet den Kreislauf unnötig.
Ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten im Zweifelsfall das Haus gar nicht erst verlassen.

Lüften

Lüften Sie in den kühleren Morgen- bzw. Abendstunden gründlich und lassen Sie bei direkter Sonneneinstrahlung die Gardinen bzw. Rollläden geschlossen.
Auch Ventilatoren sorgen für Abkühlung. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber an.

Siesta

Machen Sie es doch mal wie die Südländer: Machen Sie eine Siesta wenn es sich einrichten lässt. Während der heißen Mittagsstunden ist es für den Kreislauf am besten, wenn Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten.

Adäquater Sonnenschutz

Das A+O ist eine Kopfbedeckung. Im Sommer können lange, dünne Ärmel sinnvoll sein, v.a. bei einem Aufenthalt in der Sonne zur Mittagszeit, wenn die UV-Strahlung am höchsten ist. Eine passende Sonnenbrille – beim Kauf auf UV-Schutz achten –schützt die Augen. Die Sonnencreme sollte dem Hauttyp angepasst sein.

Pflanzliche Mittel bei geschwollenen Beinen

Viele Menschen leiden bei großer Hitze an geschwollenen, schweren oder schmerzenden Beinen. Das liegt meist daran, dass sich das Blut dort sammelt und einen unangenehmen Druck erzeugt. Die erste und einfachste Selbsthilfemöglichkeit ist es, die Beine hochzulegen. Genügt das nicht, sollte die Blutzirkulation weiter angeregt werden, etwa durch kalte Güsse, kalte Beinwickel oder Pumpgymnastik. Darüber hinaus könnten Präparate mit Weinlaub Linderung verschaffen, bei Neigung zu Krampfadern und Venenschwäche bieten sich hingegen Präparate mit Rosskastanie an.

Schnelle Hilfe bei Sonnenbrand

Buttermilch oder Quark können die Symptome eines leichten Sonnenbrands lindern. Die Milchprodukte kühlen die geröteten Hautbereiche und der Schmerz lässt nach. Quark hat zudem eine leicht entzündungshemmende Wirkung.

Weitere Hilfen:  ein kühles Molkebad. Dafür Molkepulver aus der Apotheke oder Drogerie im lauwarmen Badewasser auflösen;  Kompressen und Wickel aus kaltem grünen, schwarzen oder Kamillentee.

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Sonnenstich erkennen !

Ein Sonnenstich tritt in der Regel im Sommer nach mehrstündigem Aufenthalt in der Sonne auf. Durch die UV-Strahlen im Sonnenlicht schwellen die Hirnhäute an und drücken auf das Gehirn. Achtung: Vor allem Menschen mit sehr kurzen Haaren oder Glatze, aber auch kleine Kinder, sind durch den fehlenden natürlichen Schutz der Haare besonders gefährdet.

Sie sollten sich deshalb nie längere Zeit ohne Kopfbedeckung in der Sonne aufhalten. Übrigens: Die Symptome eines Sonnenstichs treten oft erst längere Zeit nach dem Aufenthalt in der Sonne ein.

Symptome für einen Sonnenstich:

  • Hochroter, trockener Kopf
  • Schwindelgefühl
  • Müdigkeit, Benommenheit
  • Nackensteife, das Kinn kann nicht mehr auf die Brust gezogen werden
  • Übelkeit

Wen es trifft, der muss sofort in den Schatten gebracht werden. Oberkörper hochlagern und kalte Umschläge auf den Kopf. Rufen Sie einen Arzt!

 

 

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Sabine Looks-Menges
Heilpraktiker
in Rosengarten auf jameda